Lösung

Die Texte wurden - abgesehen von den Unterstreichungen und einigen unwesentlichen Textkürzungen - wortwörtlich dem Regelheft entnommen. Es handelt sich um Entscheidungen des International Football Association Board sowie um Anweisungen des DFB zur Regel 12. Daraus ergibt sich, dass nur die Felder in der ersten Spalte („Stimmt”) angekreuzt werden durften. Die Zahl bei b) stellt die Anzahl der Fehler dar.

Die im Test verwendeten Zitate beziehen sich auf das wichtigste Kapitel im Regelwerk: Es geht um das Verbotene Spiel und um das unsportliche Betragen. Gerade bei der Umsetzung dieser Regel geraten die Schiedsrichter ob der unterschiedlichen Auslegung immer wieder in die Kritik. Eine Grundvoraussetzung dafür, diesem Mangel abzuhelfen, sind präzise Formulierungen.

Die hohe Fehlerquote (Spalte 4 = Ergebnis bei niedersächsischer Spitzenschiedsrichtern) macht deutlich, dass selbst gestandene Spielleiter, die auf dem Feld alles richtig machen, arge Probleme bekommen, wenn sie sich mit den an sie gerichteten Anweisungen auseinandersetzen müssen.

(Typische Fragen zum Regeltext sind u.a.:
Zu 02: „Ist ein Spiel, das den Mitspieler gefährdet, erlaubt?”
Zu 06: „Muss ich wirklich jeden Spieler, der gegen meine Entscheidungen protestiert, verwarnen?”
Zu 09: „Muss zur Gefährdung des Gegners nicht auch noch ein Körperkontakt hinzukommen, bevor ich ROT ziehen muss?”
Zu 10: „Muss ich wirklich jede Simulation bestrafen?”
Zu 13: „Spielt die Intensität einer Regelübertretung keine Rolle bei der Bewertung (leichter Klapps oder leichtes Anwerfen)?”
Zu 17: „Soll nicht jedes Halten verhindern, dass der Gegner nicht an den Ball kommt?” )