Fit für die Saison 2011/12 ?

Lösungen

1. c. - Wenn zwei Spieler einer Mannschaft sich gleichzeitig um den Ball bemühen, liegt kein Regelverstoß vor. Bei vielen Zuschauern (und manchmal auch bei den Fernsehkommentatoren) geistert aus uralten Zeiten der Begriff „Zange“ durch die Köpfe.

2. a. - Da der Ball beim Abstoß erst dann im Spiel ist, wenn das Leder den Strafraum zum Spielfeld hin verlassen hat, kann der Abstoß nur wiederholt werden. Natürlich wird der Verteidiger verwarnt. Kompliziert wird es, wenn dieser schon vorher die gelbe Karte gesehen hat: Er wird mit GELB und dann GELB/ROT vom Spiel ausgeschlossen. Die Auswechslung kommt in diesem Fall nicht zustande.

3. c. - Die FIFA verbietet vom Spieljahr 2011/12 an zusätzliche Markierungen für andere Sportarten (Ausnahme: Kunstrasenplätze). Da die gekreideten Markierungen nicht so schnell entfernt werden können und sie einen Ausfall des Spieles nicht rechtfertigen, kann der Schiedsrichter den Vorfall nur melden.

4. a. - Die FIFA lässt auf Kunstrasen Markierungen für andere Sportarten zu, wenn diese sich von den Markierungen für das Fußballspiel farblich unterscheiden.

5. a. - Wenn der Ball beim Strafstoß oder Elfmeterschießen platzt oder beschädigt wird, während er in Richtung Tor fliegt, wird der Strafstoß dann wiederholt, wenn er weder Spieler (Torwart), Latte noch Torpfosten berührt hat. Ansonsten wird das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt.

6. b. - Ein Abwehrspieler, der sich während des laufenden Spiels unabgemeldet am Spielfeldrand behandeln lässt, zählt als im Spiel befindlich.

7. b. - Rückpässe, die nicht direkt zum Torwart gespielt werden, werden mit einem indirekten Freistoß bestraft, wenn der Torhüter das Leder mit der Hand berührt.

8. a. - Die neue Bestimmung der FIFA zielt darauf ab, dass für Tights und Unterziehhosen die gleichen Regelungen gelten (was bisher nicht der Fall war), vorausgesetzt sie sind sichtbar ...

9. b. - Der Schiedsrichter soll das Spiel nur unterbrechen, wenn das Spielgeschehen gestört wird. Ansonsten werden die „Störfaktoren“ in der nächsten Spielunterbrechung beseitigt.

10. a. - Beide Mannschaften verstoßen gegen die Spielregeln. Die Reihenfolge der Übertretungen bestimmt die Sportfortsetzung: Das Nichtverlassen des gegnerischen Strafraumes war das erste Vergehen.

11. a. - Ob Mann oder Frau: Der Torwart/die Torhüterin darf sowohl beim Strafstoß wie auch beim Elfmeter die Torlinie erst verlassen, wenn der Ball getreten wurde. Gegebenenfalls ist die Vorteilsbestimmung anzuwenden. Vor der Ausführung sind alle Bewegungen auf der Torlinie erlaubt.

12. a. - Beim Einwurf müssen gegnerische Spieler einen Mindestabstand von 2 m vom einwerfenden Spieler einhalten. Erst wenn der Spieler der Aufforderung des Spielleiters nicht folgt, wird verwarnt.

13. b. - Der Akteur begeht nacheinander zwei verwarnungswürdige Regelverstöße: Er betritt das Spielfeld ohne Genehmigung des Schiedsrichters und dann hält er einen Gegner am Arm fest. Der Spielleiter zeigt ihm zunächst die gelbe Karte und dann den gelben und roten Karton.

14. b. - Auch wenn bei gefährlichem Spiel der Gegner mit dem Eingreifen zögert, um sich nicht zu gefährden, sehen die Spielregeln einen indirekten Freistoß vor.

15. a. - Die im Abseits stehenden Angreifer sind nur passiv abseits. Wäre auch nur einer von ihnen dem Ball nachgerannt und hätte den verteidigenden Spieler gestört, wäre ein verspäteter Pfiff wegen Abseits fällig gewesen.

16. c. - Der Schiedsrichter soll möglichst wenig von seiner Pfeife Gebrauch machen. Deshalb ist ein Pfiff bei einer Torerzielung nur erforderlich, wenn Zweifel bestehen.

17. c. - Vor allen genannten Spielfortsetzungen ist gemäß der Regel 5 eine Freigabe des Balles durch einen Pfiff erforderlich.

18. c. - Vor Spielbeginn beginnt die Möglichkeit des Schiedsrichters, persönliche Strafen zu verhängen, erst, wenn der Spielleiter und die Spieler das Spielfeld betreten haben. Bis zum Anstoß können vom Spiel ausgeschlossene Spieler ersetzt werden.

19. c. - Spielverzögerungen während der Nachspielzeit können durchaus zu weiteren Spielzeitverlängerungen führen. Eine Verkürzung der Nachspielzeit ist selbst dann (nicht mehr) erlaubt, wenn die Mannschaft, die Zeit vergeudete, in Rückstand gerät.

20. c. - Der Schiedsrichter handelt korrekt, denn der Torwart befindet sich auf dem Spielfeld. Hätte der Torhüter außerhalb des Spielfeldes seine Freudentänze aufgeführt, hätte der Referee warten müssen.



Beurteilung

0 Fehler: Sie sind absolut fit für die Saison 2011/12.

1-2 Fehler: Beachtliche Leistung. Weiter so !

3-4 Fehler: Auf den Hosenboden setzen und Regeländerungen studieren.

5-6 Fehler: Mindestens 3 Lehrveranstaltungen nacheinander besuchen.

7-8 Fehler: Das Testergebnis geheim halten und üben, üben, üben ...

9-10 Fehler: Besser Fußball spielen als Spiele pfeifen.

10 und mehr: „Geoutet”: Sie sind kein Schiedsrichter.