Großer Regel-Querschnitt - Zu JEDER Regel EINE Frage

Lösungen

1. c. - Kein fußballbegeisterter Junge hätte Verständnis dafür, wenn nicht gespielt würde. Den Jugendlichen würden im Notfall sogar Steine als Torbehelf ausreichen. Über die Wertung des Spiels werden später die zuständigen Instanzen entscheiden.

2. a. - Da die Bälle sich heutzutage gleichen wie ein Ei dem anderen, kann der Schiedsrichter nicht garantieren, dass das Leder ohne seine Zustimmung heimlich ausgetauscht wird.

3. c. - Die Regeln sehen vor, dass der Spielleiter das Spiel nicht unterbrechen soll. In der nächsten Spielunterbrechung werden dann beide Spieler verwarnt.

4. b. - Innerhalb einer Mannschaft müssen die Stutzen die gleiche Farbe haben. Auch Tapebänder müssen den Farben der Stutzen entsprechen. Andersfarbig dürfen Tapebänder von bis zu 2 cm Breite sein (Neue Anweisung des DFB zur Saison 2009/2010).

5. b. - Dass man bei widrigen Witterungsverhältnissen von Tor zu Tor schauen können muss, gilt schon seit vielen Jahren. Jetzt wird es durch das Regelheft belegt (Neue Anweisung des DFB zur Saison 2009/2010).

6. c. - Die Bewertung des Torwartspiels obliegt nur dem Schiedsrichter. Nur wenn der Torwart den Ball mit der Hand über die Strafraumgrenze hinaus trägt, ist ein Fahnenzeichen erforderlich.

7. c. - Die Entscheidung über Nachspielzeiten trifft letztlich der Schiedsrichter. Allerdings ist ihm ausdrücklich untersagt, diese Zeiten zu verkürzen.

8. a. - Seit geraumer Zeit besagen die Regeln, dass Anstöße und Abstöße direkt zum Tor führen können. Diese Entscheidung widerspricht dem „Sinn und Geist der Fußballregeln”, die bis dato nur Tore aus Spielfortsetzungen akzeptierten, die „strafenden Charakter” hatten wie der direkte Freistoß, der Strafstoß und der Eckstoß.

9. c. - Schiedsrichter und die Assistenten sind laut der Regel „Bestandteile des Spiels”. Der Assi hätte den Ball erst hinter der Seitenlinie stoppen dürfen.

10. c. - Der DFB hat angewiesen, dass ein Pfiff bei einer Torerzielung nur in unklaren Fällen erfolgen soll.

11. a. - Die FIFA hat einen Passus der Abseitsregel neu formuliert (Regeländerung Saison 2009/2010). Die Ansicht des Schiedsrichters wird bekräftigt.

12. c. - Unverständliche Entscheidung der FIFA: Das Wegtreten des Balles gehört zu dem Aufgaben eines Spielers und stellt deshalb keine Regelübertretung dar.

13. c. - Da der Ball nicht ordnungsgemäß ins Spiel gebracht wurde, ist der Freistoß in jedem Fall zu wiederholen. Der betreffende Spieler muss verwarnt werden.

14. b. - Der Angreifer durfte erst nach der Ausführung des Strafstoßes vorlaufen: Indirekter Freistoß am „Tatort”. Verwarnungen sind bei Verstößen gegen die Regel 14 grundsätzlich nicht mehr vorgesehen.

15. b. - Die FIFA schreibt neuerdings keine Höchstentfernung zur Seitenlinie mehr vor. Die Grenze bildet die Umzäunung (Neue Anweisung der FIFA von Anfang Oktober 2009).

16. a. - Da der Abwehrspieler die erste Regelübertretung begangen hat, wird der Abstoß wiederholt.

17. a. - So steht’s im Regelheft.

18. b. - Die Regel wurde um den Hinweis „Ein so ausgemusterter Spieler darf nicht am Elfmeterschießen teilnehmen” ergänzt (Regeländerung Saison 2009/2010).

19. a. - Die Bestimmung wurde gelockert: Das „jeweils” bedeutet soviel wie „zur gleichen Zeit” (Änderung der Anweisung für die Saison 2009/2010).

20. b. - (Regelverstoß des SR. verhindern; falls SR bedroht wird; falls SR verletzt ist; bei größeren Tumulten auf dem Spielfeld; um Mauerabstand in seiner Nähe herzustellen).

Beurteilung

0 Fehler: Bundesligaverdächtig.

1-2 Fehler: Beachtliche Leistung. Weiter so !

3-4 Fehler: Auf den Hosenboden setzen und Regeländerungen studieren.

5-6 Fehler: Mindestens 3 Lehrveranstaltungen nacheinander besuchen.

7-8 Fehler: Das Testergebnis geheim halten und üben, üben, üben...

9-10 Fehler: Besser Fußball spielen als Spiele pfeifen.

10 und mehr: „Geoutet”: Sie sind kein Schiedsrichter.