Glück im Pech ?
Spieler sind beim Versuch, Tore zu erzielen, nur selten erfolgreich: Innerhalb von 90 Minuten bringen sie durchschnittlich nur 3 bis 4 „Eier” im gegnerischen Netz unter.
Wenn’s darum geht, den Gegner regelwidrig anzugehen, nimmt die Zielsicherheit um mehr als das 15-fache zu. Doch auch im Bereich des „Verbotenen Spiels” gelingt nicht jede Attacke. Ob das zugleich „Glück im Pech” bedeutet, legen die Fußballregeln eindeutig fest.
Die Frage: In welchen der nachstehenden Versuche, Regelwidrigkeiten zu begehen, darf der Schiedsrichter weder einen Freistoß verhängen noch den Spieler mit persönliche Strafen belegen ?
| Vergebliche Versuche | Nicht strafbar ? (bitte ankreuzen) |
|---|---|
| 1. Ein Spieler versucht, den Gegner zu treten, tritt aber ins Leere. | |
| 2. Ein Spieler versucht, den Ball mit der Hand zu spielen und irritiert dadurch den Torwart. Der Ball landet im Netz ! | |
| 3. Ein Spieler versucht, den Gegner zu schlagen. Dank seiner boxerischen Vorkenntnisse duckt dieser geschickt ab. | |
| 4. Ein Spieler versucht, den Gegner anzuspucken. Wegen des starken Nordwestwindes driftet die Spucke nach Südosten ab. | |
| 5. Ein Spieler versucht, den Gegner durch Ausstrecken des Beines zu Fall zu bringen. Sein gelenkiger Gegenspieler springt über das Bein hinweg. | |
| 6. Ein Spielerin versucht, ihre Gegnerin durch den Zuruf „Leo” zu täuschen, aber Grete lässt sich nicht täuschen und spielt den Ball. |
Ubbo Voss - Ein Schiedsrichterlehrwart berät