Lösung

Das Täuschen des Gegners durch Zurufe wie „weg” oder „lass” war von jeher verboten und zog neben indirekten Freistößen auch Verwarnungen nach sich.

Ein namhafter Trainer empfahl deshalb in einem Handbuch für Fußballtrainer, statt dessen „Codewörter” wie z.B. „Leo” zu verwenden. Dagegen war nichts einzuwenden.

Doch die Einfallslosigkeit der Trainer führte dazu, dass es bei diesem einen Begriff blieb: Wenn aber immer mehr Spieler das gleiche „Geheimwort” benutzen, ist es bald um die Heimlichkeit geschehen.

So sah sich der DFB-Schiedsrichterausschuss bereits vor einigen Jahren genötigt, auch den „Missbrauch” des Zurufes „Leo” zu untersagen.

Des Rätsels Lösung: Die Spieler waren im Recht. Das Spiel musste mit einem indirekten Freistoß (nach einer Verwarnung des schuldigen Spielers) fortgesetzt werden.